GemeindeProfil
Evangelische Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld in Barmen

2008 entstand aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Gemarke, Hatzfeld, Heidt und Wupperfeld die Evangelische Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld in Barmen. Die Kirchengemeinde ist mit 11.700 Gemeindegliedern die zweitgrößte Gemeinde im Kirchenkreis Wuppertal. Mit dem Zusammenschluss reagierten die Presbyterien der bisher selbständigen Gemeinden auf die enormen Veränderungen aufgrund der stetig sinkenden Gemeindegliederzahlen im Barmer Raum.
Die vier Gemeindebezirke erstrecken sich vor allem über die Barmer Innenstadt und deren unmittelbar angrenzenden Gebiete. In den Innenstadtbezirken selbst wohnen zumeist ältere Gemeindeglieder und kaum junge Familien, während in den innerstädtischen Randgebieten auch jüngere Gemeindeglieder zu Hause sind.
Im Vertrauen auf Gott selbst sind wir als Gemeinde ermutigt, alles dafür zu tun, dass unsere Gemeinde ein Ort ist, wo Menschen die Kraft des Glaubens entdecken und feiern können:
Wir wollen miteinander Gemeinde leben und Gottes Gegenwart feiern.
»Der christliche Gottesdienst ist das Wichtigste, Dringlichste und Herrlichste, was auf Erden geschehen kann«, schrieb Karl Barth, Vater der Barmer Theologischen Erklärung, in den Wirrnissen des Kirchenkampfes. Für uns ist der Gottesdienst der besondere Ort, wo Gott sich uns Menschen zuwendet und mit uns spricht. In unserem Reden und Hören, Singen und Beten ist Gott selbst gegenwärtig. Im Gottesdienst werden die Geschichten erzählt, die uns tragen, weil wir erfahren, wie Gott es mit uns meint: Dass er niemanden verloren gibt, dass er uns Hoffnung schenkt über das Sichtbare hinaus, über diese Zeit hinaus und dass er unser Trost ist im Leben und im Sterben.
Wir wollen Menschen Räume der Begegnung schaffen.
Dies tun wir gemeinsam mit dem Kirchenkreis Wuppertal, indem wir mit dem Projekt CityKirche Barmen Menschen anzusprechen versuchen, die von den »normalen« Angeboten der Kirchengemeinden nicht erreicht werden. 1997 eröffnete Johannes Rau das an die Gemarker Kirche angebaute Café Komma, das seitdem für jährlich etwa 40.000 Menschen zum Begegnungs- und Kommunikationszentrum geworden ist. Dort kann man ein preiswertes Essen einnehmen, trifft geduldige Zuhörer und Zuhörerinnen und kann fundierte Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Hier sind Menschen anzutreffen, die vielleicht nur im Café Komma die Gelegenheit haben, jemandem zu begegnen, mit dem sie reden können.
Wir wollen unsere Tradition achten.
Die lutherischen und reformierten Bekenntnisschriften gelten in unserer Gemeinde gleichberechtigt. Darüber hinaus wissen wir uns besonders der Barmer Theologischen Erklärung als eine schriftgemäße, für den Dienst der Gemeinde verbindliche Bezeugung des Evangeliums, verpflichtet. Wir wollen Menschen begleiten und die Bedürfnisse der Menschen wahrnehmen. Mit einem Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wir in unserer Gemeinde eine vielfältige und verlässliche diakonische Arbeit. In unserer Gemeinde wollen wir Menschen, die in Notsituationen geraten sind und mit Problemen, wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder dem Verlust eines geliebten Menschen, nicht alleine lassen.











